RAP Instal

RAP Instal – Die Ausführung einer Branddetektionsanlage und Warnanlage für sanierte Gebäude

RAP Team 26/11/2021

Einer unserer Kunden wollte komplett beschädigte und nicht funktionstüchtige Gebäude durch teilweisen Abriss, horizontaler Ausbau, Einrichtung der Plattformen, erneute Verteilung des Innenraums, Veränderung der Fassaden und vollständiger Wiederaufbau der Anlagen sanieren.

Ziel der RAP Instal war die Ausführung von Elektro- und Brandanlagen für diese Gebäude. Die Feuermeldeanlage wurde gemäß den geltenden Normen und den Vorschriften der örtlichen Feuerwehr ausgeführt.

Das Warnsystem basierte auf einer Signalzentrale, C.D.I., die sich im zentralen Raum im Erdgeschossbereich befand mit Leitung des Alarmsignals zur Pförtnerkabine. Da sich die Anlage in einem Bereich ohne festes Personal befand, wurde sie mit dem GSM-Modus ausgestattet, der mit einem Einsatzdispatcher verbunden war.

Das Detektions- und Warnsystem bestand aus:
• adressierbare Brandalarmzentrale;
• adressierbare Rauchdetektoren, installiert in allen brandgefährdeten Räumen;
• adressierbare manuelle Brandmeldetaster, angebracht an sichtbaren Stellen, an Ausgänge oder Zugangswege gemäß den Bestimmungen P 118-99, maximal 30 m voneinander entfernt;
• adressierbare Innensirenen zur Brandmeldung;
• konventionelle Außensirenen zur Brandmeldung;
• Meldekabel aus Kupfer J-Y(st), 2x2x0.8mm² mit verzögerter Flammenausbreitung, feuerbeständig für 30 Minuten;
• Meldekabel aus Kupfer JEH(st) E30, 2x2x0.8mm² mit verzögerter Flammenausbreitung, feuerbeständig für 30 Minuten;
• Ein-/Ausgangsmodule, Fluchtwegsteuerungen, Lüftungsklappen, Löschanlage usw.

Im Betrieb fragt die Zentrale zyklisch jede Adresse im System ab (jeden Detektor, Handalarmtaster usw.). Die Speicherung der erfassten Ereignisse erfolgt über den internen Speicher der Zentrale und ihre Anzeige erfolgt auf dem Display der Brandzentrale. Es empfiehlt sich, unter Berücksichtigung des menschlichen Verhaltens im Gefahrenfall, die Signaltaster auf den Fluchtwegen, vorzugsweise in der Nähe von Türen, zu platzieren. Bei großen Flächen empfiehlt es sich, die Taster so zu platzieren, dass beim Verlassen des geschützten Bereichs jede Person ohne eine Strecke von mehr als 50 m zu hinterlegen vor einem Taster in nicht mehr als 30 Sekunden vorbeigehen kann.

Die Brandalarmzentrale muss die Versorgung automatisch übernehmen, wenn die Basisquelle nicht mehr die normale Versorgung für den Betrieb der Anlage bereitstellt. Der Übergang von einer Quelle zur anderen darf nicht zu Zustandsänderungen des Systems führen. Die Backup-Quelle muss den normalen Betrieb der Anlage für mindestens 48 Stunden und mindestens weitere 5 Minuten unter allgemeinen Feueralarmbedingungen gewährleisten. Wenn es Personen schützen soll, wird diese Zeit auf 30 Minuten erhöht. An die Versorgungskreise der Meldeanlage sind keine weiteren Empfänger, die mit der Brandschutzanlage nichts zu tun haben, anzuschließen.

Die eben beschriebene Anlage wurde termingerecht und innerhalb des vorgegebenen Budgets abgeschlossen. Unser Kunde sagte, er sei mit der Qualität der Dienstleistungen und der Ausführungsarbeiten rundum zufrieden. Im Anschluss an diese Zusammenarbeit hat das Unternehmen unsere Dienstleistungen in anderen Projekten angefordert.